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Montag, 23. Januar 2017

Raglanshirt Amy

Mit meinem neuen Raglanshirt melde ich mich aus meiner Blogpause zurück. Ich war unglaublich fleißig in den letzten Wochen (da muss ich mich wirklich mal selber loben ;)) und habe viel gewerkelt: Stricken, Nähen, Häkeln, von allem etwas, von dem ich Einiges hier jetzt nach und nach zeigen werde. Alles geht noch nicht, dazu dann ein anderes Mal mehr.




Das Schnittmuster für das Raglanshirt Amy von Pattydoo  bekommt man gratis, wenn man sich zu ihrem Newsletter anmeldet.




Dieses Shirt ist mein erstes Werk auf meiner Overlock und ich muss sagen, es war ein Traum, damit zu nähen. So schöne und saubere Nähte! Alles klappte auf Anhieb, sowohl das Einfädeln (hier gibt es ein tolles und hilfreiches Video auf der Homepage von Bernina) als auch das Nähen an sich.




Das Bündchen am Ärmel habe ich schmal gehalten und insgesamt hat das Bündchenannähen dieses Mal auch schon besser geklappt. Es ist recht gleichmäßig geworden und nur das Halsbündchen hat auf der Rückseite ein ganz kleines Fältchen.




Unten habe ich es nur einmal umgenäht. Sonst wäre es mir zu kurz geworden.




Ich war selbst überrascht, wie sauber der Zickzack-Stich den Stoff einfasst.


Es hat mir super Spaß gemacht, das Shirt zu nähen. 
Als alles fertig war und ich das Shirt stolz auf die Puppe zog, stellte ich fest, das ich den Stoff falsch herum zugeschnitten hatte. Die Motive stehen auf dem Kopf. 




Ich muss gestehen, da habe ich überhaupt nicht drauf geachtet und das Muster in Hinblick auf oben und unten gar nicht so richtig wahrgenommen. Aber wenigstens war ich konsequent und habe beide Stoffe falsch herum geschnitten. Naja, was soll's, das Teil ist trotzdem bequem und tragbar! Und es hat einen Lerneffekt: demnächst achte ich ganz sicher auf das Muster!


Liebe Grüße
Sandra 



Donnerstag, 2. Juni 2016

Freizeithose - Mein erstes Kleidungsstück :)

Beim Stöbern durch die Bloglandschaft, stieß ich irgendwann mal auf die Freizeithose von lillesol und pelle, die auch für Anfänger geeignet ist.
Ich trage zu Hause gerne bequeme Kleidung, also wollte ich das einfach mal probieren.
Es war teilweise wirklich anstrengend, aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.




Da die Hose eher auf der Hüfte sitzt, was bei meiner Figur nicht so vorteilhaft ist, habe ich den Bund sehr breit gemacht. Dadurch ist er aber oben auf den letzten Zentimetern etwas locker, da muss ich noch mal ausbessern, wie weiß ich noch nicht, entweder mit Abnähern oder einem Gummiband, mal schauen.

Anstrengend war aber nicht das Schnittmuster, sondern der Jersey und meine Nähmaschine.
Bislang hat sie vorbildlich genäht, aber bei dem recht dünnen Jersey und den verwendeten Overlock-Stich (eine tolle Sache, wenn es denn funktioniert) zickte sie sehr herum. Andauernd riß mir der Oberfaden und wickelte sich um den Fadenheber. Keine 10 cm konnte ich nähen, ohne dass der Faden riss.
Nach einigen Recherchen im Netz, war mir klar, das Nähgarn muss die Ursache sein. Eigentlich war ich der Meinung, dass ich kein billiges Nähgarn verwende, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Als ich schließlich Garn von Gütermann ausprobierte, lief alles wieder wie geschmiert.

Auch von hinten sitzt die Hose sehr schön.




Anstrengend war auch die Verarbeitung des Jerseys, da er sich sehr eingerollt hat. Dadurch war es sehr schwer, gerade und passgenau zuzuschneiden und zu nähen. Und ich hatte keine Lust, erst den Stoff zu versäubern und dann zusammenzunähen, wo ich doch den tollen Overlock-Stich habe, der alles auf einmal macht. Bei den Beinen ging es noch, aber das Bündchen lies sich mit den Rollrändern überhaupt nicht bändigen, bzw. gerade anbringen. Ich bin dem Einrollen beim Bündchen dann mit Sprühstärke zu Leibe gerückt, was glücklicherweise geholfen hat.

Trotz aller Widrigkeiten bin ich sehr stolz auf meine erste Hose, weil sie so gut gelungen ist :)).


Beim "Fotoshooting" wurde Lisa wieder neugierig.




Sie hat sich sicher gefragt, warum das Herrchen auf dem Boden sitzt.




Mein Fazit:
Die Hose zu nähen hat viel Spaß gemacht, auch wenn Stoff und Nähmaschine nicht so wollten wie ich. Für das nächste Mal habe ich gelernt:
1. Immer gutes Garn verwenden!
2. Wenn das Bündchen verlängert wird, besonders in Richtung Taille, sollte es enger geplant werden.
3. Wenn möglich einen Jersey-Stoff verwenden, der sich nicht so stark einrollt.

Als nächstes Kleidungsstück steht ein ganz einfaches Shirt auf den Plan. Eingekauft dafür habe ich schon :).

Liebe Grüße
Sandra