Mit diesen tollen Herbstfarben habe ich zuerst ein Tuch stricken wollen, ohne Anleitung, einfach drauf los. Manchmal klappt das, manchmal aber auch nicht. Das Tuch hatte eine gar ganz merkwürdige Form und gefiel mir nicht. Also alles noch mal aufribbeln.
Und da ich auf Instagramm soviele Streifenpullis gesehen hatte und diese mir sehr gefielen, wollte ich mir auch einen stricken.
Ein bisschen war ich unsicher, ob dafür die 300g Wolle reichen würden. Also habe ich gleich mit kurzen Ärmeln geplant.
Alle 10 Reihen wurde die Farbe gewechselt. Als Anleitung hab ich den RVO von Birgit Freyer benutzt, ein Allrounder, der immer gut sitzt.
Als Halsausschnitt wollte ich ein Rippenbündchen mit einrollender Kante. Das hatte ich irgendwann schon mal gestrickt und gefiel mir sehr gut.
Mit diesem Garn und sah aber weder das Bündchen noch der einrollende Rand (wahrscheinlich zu kurz) wirklich gut aus. Und zu nah am Hals war es dann auch noch.
Damit wollte ich mich aber erst später beschäftigen, denn ich hatte keine Lust zu ribbeln. Die Wolle sah durch das Ribbeln des Tuches eh schon ein bisschen angegriffen aus.
Als der Pulli dann fertig war, habe ich das Bündchen abgeschnitten, die orangenen Maschen aufgefangen und einen Häkelrand gesetzt. Der sieht immer schön aus.
Ist zwar immer noch recht nah am Hals, das nächste Mal versuche ich mich mit einem Ausschnitt.
Mit der Wolle kam ich genau hin und ich bin zufrieden mit dem Pulli. Er sitzt schön und gefällt mir sehr gut.
Ein paar Dinge muss ich demnächst dann aber doch besser planen. Die Vorderseite habe ich breiter als die Rückseite gemacht und dabei nicht bedacht, dass ich dann gerade dort den Farbwechsel habe, anstatt einfach die andere Seite breiter zu machen. So sieht man trotz Maschentrick am Übergang eine leichte Stufe, was aber auch mit am Garn liegt, das generell ein unruhigeres Maschenbild hat. Sowas fällt mir natürlich auch immer erst auf, wenn ich schon so weit bin, dass ich keine Lust zu ribbeln habe.
Es ist ein Merino-Seiden-Mix, sehr empfindlich in der Handhabung. Sobald man einmal mit der Stricknadel ein bisschen in den Faden gepiekst hat, war es an der Stelle gleich heller und bauschiger. Nichts desto trotz fühlt sie sich aber super schön an.
Noch ist das Wetter zu kalt für den Pulli (unglaublich, dass ich das mal sage), aber wird ja irgendwann wohl wieder wärmer.
Ansonsten stricke ich fleißig an zwei weiteren Projekten, dazu ein andermal mehr.
Zum Abschluß noch ein lustiges Foto von Zara. Auch Katzen können fassungslos gucken 😸
Unsere kleinen Flauschies 😻.
Ich sag lieber gleich dabei, dass Zita schlank ist, sie hat unglaublich viel Fell und wirkt manchmal etwas unförmig, was sehr lustig aussieht. Gerade zum Beispiel kann sich das Fell nicht so recht entscheiden, ob es richtig lang oder eher kürzer sein soll.
Flauschige Grüße
Sandra