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Montag, 7. Juni 2021

Ein Sommertuch

Vor einigen Wochen strickte ich mir einen Sommerpulli aus einem wunderschönen Merino-Leinen-Mix, nachzulesen hier. Der zweite Pulli aus dieser Qualität ist auch schon halb fertig und parallel dazu wollte ich mir ein leichtes Sommertuch für die etwas kühleren Tage stricken. Das ist nun fertig geworden.



Grüne Wellen in einem warmbraunen Lochmustermeer :).



Das Muster besteht aus zwei Charsts aus dem Weihnachts-KAL von Fadenstille "So viel Heimlichkeit".




Gereizt haben mich hier die Wellen und der schräge Verlauf der Streifen.



Es ist schön lang und trotzdem ganz leicht, trotz seiner ca. 300 Gramm.



Verstrickt habe ich zwei Stränge braun und einen Strang grün. Die Wolle ist von Kreatinabluhm. 




Ich glaube, dass wird mein neuer Lieblingsschal. Hier noch ein Trage-Foto.



Unsere beiden Flauschies verstecken sich gerne mal unter Unterwürfe oder wo man sonst noch so drunterkrabbeln kann. Dann warten sie geduldig, bis jemand vorbeikommt und der wird dann hinterhältig angegriffen, entweder die andere Katze oder unsere armen Füße. 

Manchmal ahnt man aber auch schon etwas, wenn sie sich nicht ganz drunter verkriechen, sondern sich etwas deletantisch verstecken, so wie hier unsere Zita.



Ich hatte hier ein Laken aus dem Trockner noch mal kurz über den Schreibtischstuhl gehängt, weil es noch ein wenig klamm war.

Also wurde die Kordel gezückt, die musste als Fußersatz dienen. Zita kroch dann immer weiter hervor, was sehr lustige Bilder ergab.




Hier sieht sie aus wie ein jemand aus dem Mittelalter.



Und je höher sie kommt, desto erhabener sieht sie aus.



Darf ich vorstellen? Ihre Durchlaucht Zita mit ihrer heiligen Kordel.




Liebe Grüße
Sandra


verlinkt mit Creativsalat

Dienstag, 5. Januar 2021

Neues Jahr - neues Tuch - Panta Rhei

Schon im Dezember habe ich mir vorgenommen, UFOs fertig zu machen oder zu eliminieren und meinen Stash etwas abzubauen. Das habe ich auch getan, wenngleich mein Finger trotzdem öfter mal den "Kaufen-Button" drückte. Zumindest ist es nicht mehr geworden ... glaub ich.
 
So habe ich meine Decke beendet und so einige angefangenen Tücher wieder aufgeribbelt. Obwohl ich schon relativ weit war. Entweder war das Garn für das ausgesuchte Muster doch nicht passend oder ich hab einfach drauf los gestrickt und mich irgendwie "verheddert" und das Ergebnis gefiel mir nicht mehr. 
 
 
 
 
Und letztendlich habe ich mich auch wieder meinem eher unbeliebteren gefachten Garn gestellt und die wunderschöne Stola Panta Rhei beendet.
 
 
 
 
Der Endspurt lief erstaunlich gut, das gefachte Garn hat mich fast gar nicht mehr gestört.
 
 
 
 
Den Farbverlauf des Bobbels finde ich aber nicht so ganz gelungen. In einigen Bereichen ist er fließend und dann wieder recht hart. Gewollt sieht das für mich nicht unbedingt aus. Naja, getragen wird es kaum auffallen.
 
 

 
Das Muster kommt von Annette Aue und lässt sich ganz toll stricken. 
 
 

 
Es verzeiht kleine Fehler, die man hinterher überhaupt nicht mehr sieht und man hat es sich schnell gemerkt, weil es wunderbar logisch ist, so dass man nicht mehr in die Anleitung gucken muss.
 
 

 
Kaum mache ich Fotos, drängt sich unsere Flauschkugel Zara vor die Kamera und auf das gute Stück.
 
 

 
Das nutze ich gleich noch mal für eine Nahaufnahme. So ein süßes Schnäuzchen ...
 
 
 
 
Als Nächstes habe ich meinen 3 in 1 Pullover wieder hervorgekramt ... irgendwann mal begonnen. Ich bin guten Mutes, dass er im Januar fertig wird.
 
 
Liebe Grüße
Sandra

Dienstag, 23. Juni 2020

Fortschritte

Ich habe ja immer sehr viele Projekte in Arbeit. Die einen kommen voran, die anderen ruhen, auch schon mal etwas länger. Und ab und an muss natürlich auch wieder etwas Neues her.

Ich fange mit dem größten Aktuellen an: Panta Rhei von Annette Aue.




Die Stola wird groß, denn der Bobbel ist noch lange nicht aufgebraucht. Das Muster ist sehr eingängig und schnell braucht man die Anleitung nicht mehr, solange man auf die Maschenzahl achtet. Ich hatte zwischendurch plötzlich 6 Maschen mehr auf den Nadeln und den Fehler nicht gefunden. Da es bei soviel Lochmuster auch so gar keinen Spaß macht, zu ribbeln, ohne noch mehr Unstimmigkeiten in die Maschenanzahl zu bringen, habe ich es unsichtbar "weggepfuscht".





Dann habe ich bei Chrissi das Tuch Orient gesehen mit einem sehr interessanten Mustermix, bei dem unter anderem Entrelac gestrickt wird. Bisher konnte ich mich für diese Stricktechnik nicht so begeistern, aber in dem Tuch sah das so toll aus, dass ich es unbedingt probieren wollte, aber noch nicht gleich am Tuch.




Also habe ich mich für Probestulpen entschieden, mir verschiedene Videos angeschaut und mich gleich fürs Rückwärtsstricken entschieden, damit man nicht alle 6 Maschen wenden muss. Überall stand und wurde gesagt, wenn man es erst mal begriffen hat, ist es gar nicht schwer. Und so war es auch.




Es gefällt mir sehr gut, ich mache es trotzdem wieder auf, denn die Stulpen sind so viel zu groß, ich brauche weniger Mustersätze.

Aber das mache ich wieder etwas später, denn jetzt gerade stricke ich Socken, ja richtig, Socken. Auch etwas, für das ich mich eigentlich nicht so begeistern kann. Ich stricke einfach nicht so gerne in kleinen Runden. Aber ich wollte jetzt unbedingt selbstgestrickte Socken haben, weil ich schnell mal kalte Füße habe und selbstgestrickte Socken sehen einfach am Besten aus. Und damit das Ganze auch spannend ist, habe ich mir das Herzabo von Wollträume gegönnt und bekomme jetzt drei mal jeden Monat einen Überraschungsstrang und bin dann hoffentlich bald um drei Paar Socken reicher.
Dieses ist der erste:




Die erste Socke ist fast fertig ...

Liebe Grüße und nicht soviel schwitzen ;)
Sandra


Dienstag, 21. Januar 2020

Stola CandyCane

Neulich habe ich meine Schubladen mit den fertigen Tüchern, Schals und Stolas aufgeräumt und neu zusammengelegt. Ich habe so einiges wiederentdeckt, was ich mal gestrickt habe, aber gar nicht trage. Kennt ihr das auch?
Oft finde es etwas sehr schön und möchte es auch unbedingt stricken, weil ich das Muster oder das ganze Teil so ansprechend finde. Aber nicht alles ist dann für mich unbedingt tragbar. Entweder ist die Farbe dann doch so gewählt, dass sie doch nicht mit meiner Kleidung harmonisiert oder der Stil passt einfach nicht zu mir. Das hält mich natürlich trotzdem nicht davon ab, weiterzustricken :). 




Momentan versuche ich, meinen Stash zu verringern und so habe ich aus wunderschön weicher Lamana-Cusi-Wolle eine Stola gestrickt.




CandyCane von Birgit Freyer.




Die Stola ging trotz ihrer Größe recht flott von der Hand.




Abwechselnd werden Lace-Muster und schlichte Streifen glatt rechts gestrickt.




Ein bisschen kälter muss es für die Stola aber noch werden, sie läßt sich nämlich auch wunderbar als Schal tragen.




Die Farbe ist schön neutral, sie wird auf jeden Fall zu vielen Sachen passen.




Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, sie zu stricken.

Liebe Grüße
Sandra





Dienstag, 31. Juli 2018

Hygge - CAL 2017

Ganz "hyggelig" wird es nun bei mir, denn ich habe ein weiteres Häkel-Projekt abgeschlossen und die Nadeln sind wieder frei.




Der Scheepjes CAL von 2017 "Hygge" von Kirsten Ballering ist endlich vollendet. Immer wieder habe ich zwischendurch daran gehäkelt und gestickt.




Und hier kann ich auch wirklich endlich sagen, denn es hat sich insgesamt über ein Jahr hingezogen.




Meine Farbversion ist die Danish Mermaid. Bei dieser Farbversion ist alles etwas dezenter.




Die Farbzusammenstellung finde ich wunderschön, weswegen ich sie mir ja auch ausgesucht habe ;).
Aber die Stickerei geht hier und da doch etwas unter.




Ich glaube, es wäre deutlicher geworden, wenn die Grundwolle nicht meliert wäre.




Früh war mir klar, dass ich dieses schöne Stück allerdings nicht als Schal oder Stola tragen werde. Es ist mir viel zu dick und steif.




Vielleicht nutze ich es als Tischläufer oder Wandbehang.




Die Rückseite kann man für mehr Stabilität noch mit Stoff hinterlegen. So würde auch die "unschöne" Rückseite verdeckt werden. Das habe ich aber noch entschieden.




Das Häkeln selber war bis auf die Bobbels nicht so spannend, weil man hier nur feste Maschen häkelt.




Und so haben mir am meisten die Stickereien Spaß gemacht.




Die Kante wurde dann noch mit tiefer gestochenen Maschen gehäkelt und mit einer Mäusekante, bzw. Mäusezähnchen verziert.




Auf dem nächsten Bild kann man schön erkennen, dass ich während des Entstehungsprozesses faul wurde. Hier sieht man etwas von der Rückseite. Am Anfang habe ich mich noch sehr bemüht, beim Sticken die Fäden mit einzuweben und zu verstecken (Mitte linke Seite). Und später, als mir schon klar, war, dass ich das Teil nicht als Schal nutzen werden und es egal sein wird, wie die Rückseite aussieht, da habe ich mir die Mühe nicht mehr so gemacht ;) (Mitte rechte Seite).




Die Anleitung hierzu ist super geschrieben und in vielen Sprachen auf der Scheepjes Homepage erhältlich.




Ich kann gar nicht genau sagen, warum ich mich immer so schlecht hierfür motivieren konnte. Im Prinzip hat es ja wohl Spaß gemacht. Vielleicht, weil ich früh eben nicht wusste, was ich damit überhaupt machen will. Vielleicht, weil es eigentlich gar nicht so mein Stil ist, den ich sonst trage, ich es aber unbedingt probieren wollte. Jedenfalls bin ich froh, dass er fertig ist und die Stola wird ihre Bestimmung finden. :)

Der nächste Scheepjes CAL "Ubuntu" von Dedri Uys (Sophies Universe) steht auch schon an und beginnt im September. Dieses Mal wird eine wunderschöne bunte Decke in Sechseckform gehäkelt.
Ganz entschieden habe ich mich noch nicht, mitzumachen ... aber Lust hätte ich schon ... und auch hier kann man wieder wunderschöne Kits dazu kaufen ... achja ... tief in meinem Herzen weiß ich schon, wie es ausgehen wird :)).

Dann erreichte mich am Wochenende noch Sommerpost von Karen von Mädchenfarbe!




Vielen Dank, liebe Karen, ich habe mich sehr  gefreut :))!

Ich wünsche euch schöne Tage!
Liebe Grüße
Sandra

verlinkt mit creadienstag und HoT