Montag, 27. Juli 2020

Stulpen mit Entrelac und Katzengeburtstag

Ein neues Projekt jagt gerade das andere, daher zwang ich mich ein wenig zur Disziplin und habe nun erst mal meine Stulpen beendet.






Nachdem ich sie noch mal aufgemacht habe, weil sie viel zu groß waren, passen sie nun sehr gut. Entrelac-Stricken macht wirklich Spaß und geht nach ein bisschen Übung wie im Schlaf :).






Das Tuch mit dem Muster kann ich also bald in Angriff nehmen, aber erst wenn ich meine Stola Panta Rhei fertig gestrickt habe.



Am Samstag haben unsere beiden kleinen Wirbelwinde Zita und Zara ihren ersten Geburtstag gefeiert und sind nun schon ihr halbes Leben bei uns :). Außer natürlich einigen Leckerlies haben sie einen neuen Kratzbaum bekommen, der nun bei uns im Schlafzimmer steht.






Den ganzen Tag waren sie sehr aufgekratzt und aufgeregt, als hätten sie gewusst, dass sie Geburtstag haben und ein dickes Geschenk bekommen werden. Als wir dann den Kratzbaum nachmittags aufbauten waren sie mittendrin (was den Aufbau nicht unbedingt erleicherte) und haben ihn anschließend sofort erobert.






Es war eine Freude, ihnen beim Spielen auf dem Baum zuzusehen, da
wird einem ganz warm ums Herz 😻.






Als wir schon vor vielen Wochen nach einem passenden Kratzbaum Ausschau hielten, war die Entscheidung relativ schnell gefallen, denn dieser Kratzbaum heisst "Zita XXL". Er passte sogar in dreierlei Hinsicht. Einmal vom Namen, dann tendiert unsere Zita gegenüber Zara ja auch deutlich nach XXL (sie wiegt jetzt schon 4,5 Kilo und ist deutlich größer als Zara) und die helle Farbe passt super zu ihrem Babyfell.






Davon abgesehen gefiel er uns optisch natürlich auch sehr gut. Es war wichtig, dass er sehr stabil ist, wenn unsere Wuchtbrumme mit Anlauf drauf springt.






Zu guter Letzt zeige ich euch schon mal den neuen Strang aus dem Herz-Abo für mein nächstes Paar Socken.






Ich finde die Färbung wunderschön und freue mich schon aufs Verstricken.


Liebe Grüße
Sandra


Montag, 6. Juli 2020

Wellenreiter Socken

Im Rahmen des Herzstücke Abos von Wollträume ist nun mein erstes Paar Socken fertig geworden.




Das Muster "Wellenreiter" ist von Michaela Richter (ravelry).




Hier hat mir besonders die Machart der Ferse gefallen, die auch wirklich leicht umzusetzen ist.




Für das erste Paar wollte ich ein relativ schlichtes Muster, um auch erst mal zu schauen, wie sich das mit der Färbung so verhält.
Hier noch mal der Ausgangsstrang.




Ich stricke Socken nicht auf einem Nadelspiel sondern auf einer längeren Rundstricknadel. So habe ich immer nur zwei Wechsel, die mir eigentlich auch immer weitestgehend unsichtbar gelingen. Da das Muster aber direkt am Anfang bei der einen Socke und am Ende bei der anderen Socke war, habe ich im Anschluss gesehen, dass der Übergang zu glatt rechts doch sehr locker geworden ist. Also nächste Mal wird das Muster gleich in die Mitte genommen.




Ich habe übrigens auch eine Sockenrundstricknadel, also eine extrem kurze Rundstricknadel mit verkürzten Nadeln. Damit konnte ich überhaupt nicht stricken, die Nadeln sind für mich viel zu kurz und ich hatte sofort verkrampfte Finger.




Verschlossen sind die Socken an der Spitze mit einem Maschenstich. Ich kannte ihn bislang nur von abgeketteten Strickteilen. Direkt von der Nadel hatte ich ihn noch nie angewendet. So logisch ich den auch finde, die Reihenfolge des Einstechens von den verbliebenen Maschen auf der Nadel mal von links, mal von rechts, wollte einfach nicht in meinem Kopf rein. Ich habe mir mehrere Videos angeschaut und kam nach ein paar Stichen immer dann doch wieder durcheinander.
Geholfen hat mir dann diese Seite hier. Merken kann ich es mir zwar immer noch nicht, aber mit der Bilderanleitung war es dann ganz einfach.




Ich bin schon sehr gespannt auf die Färbung des nächsten Strangs, der demnächst eintrudelt.


Liebe Grüße
Sandra

Dienstag, 23. Juni 2020

Fortschritte

Ich habe ja immer sehr viele Projekte in Arbeit. Die einen kommen voran, die anderen ruhen, auch schon mal etwas länger. Und ab und an muss natürlich auch wieder etwas Neues her.

Ich fange mit dem größten Aktuellen an: Panta Rhei von Annette Aue.




Die Stola wird groß, denn der Bobbel ist noch lange nicht aufgebraucht. Das Muster ist sehr eingängig und schnell braucht man die Anleitung nicht mehr, solange man auf die Maschenzahl achtet. Ich hatte zwischendurch plötzlich 6 Maschen mehr auf den Nadeln und den Fehler nicht gefunden. Da es bei soviel Lochmuster auch so gar keinen Spaß macht, zu ribbeln, ohne noch mehr Unstimmigkeiten in die Maschenanzahl zu bringen, habe ich es unsichtbar "weggepfuscht".





Dann habe ich bei Chrissi das Tuch Orient gesehen mit einem sehr interessanten Mustermix, bei dem unter anderem Entrelac gestrickt wird. Bisher konnte ich mich für diese Stricktechnik nicht so begeistern, aber in dem Tuch sah das so toll aus, dass ich es unbedingt probieren wollte, aber noch nicht gleich am Tuch.




Also habe ich mich für Probestulpen entschieden, mir verschiedene Videos angeschaut und mich gleich fürs Rückwärtsstricken entschieden, damit man nicht alle 6 Maschen wenden muss. Überall stand und wurde gesagt, wenn man es erst mal begriffen hat, ist es gar nicht schwer. Und so war es auch.




Es gefällt mir sehr gut, ich mache es trotzdem wieder auf, denn die Stulpen sind so viel zu groß, ich brauche weniger Mustersätze.

Aber das mache ich wieder etwas später, denn jetzt gerade stricke ich Socken, ja richtig, Socken. Auch etwas, für das ich mich eigentlich nicht so begeistern kann. Ich stricke einfach nicht so gerne in kleinen Runden. Aber ich wollte jetzt unbedingt selbstgestrickte Socken haben, weil ich schnell mal kalte Füße habe und selbstgestrickte Socken sehen einfach am Besten aus. Und damit das Ganze auch spannend ist, habe ich mir das Herzabo von Wollträume gegönnt und bekomme jetzt drei mal jeden Monat einen Überraschungsstrang und bin dann hoffentlich bald um drei Paar Socken reicher.
Dieses ist der erste:




Die erste Socke ist fast fertig ...

Liebe Grüße und nicht soviel schwitzen ;)
Sandra


Mittwoch, 10. Juni 2020

Ein Fisch im Wasser

Es war mal wieder an der Zeit für Nadra einen Block ihrer Nautical-Patterns probezunähen.
Ich habe mich für den Fisch entschieden.
Beim kleinen Fisch habe ich die Blöcke neben der unteren Flosse verwechselt, so dass sie sehr versetzt ist. Mir ist das aber wieder erst aufgefallen, als ich die Fotos gemacht habe. Schon komisch, dass man (ich) es vorher nicht sieht. Es ist ja nicht so, dass ich nicht draufschaue und zwischen Top fertigstellen und Quilten und dem Finish lasse ich mir eigentlich auch immer Zeit, soll heißen, ich mache oft erst am nächsten Tag weiter, so dass man auch schon mit Abstand draufgeschaut hat. Aufmachen wollte ich es aber nicht noch mal, das wäre mir zuviel Arbeit gewesen.




Von der Fachkatze wurde es trotzdem abgenommen 😻.




Für die Fische habe ich verschiedene Batikstoffe aus einer Serie genommen, die ich irgendwann mal kaufte. Eigentlich gehört dort noch ein Knopf als Auge hin, den habe ich aber erst mal weggelassen, ich finde, der ist gar nicht nötig und stört vielleicht nur. Gequiltet habe ich einfache Wellenlinien. Wahrscheinlich werde ich die Fische im Bad aufhängen, da werden sie ein schöner Farbtupfer sein.




Das Interesse der Miezen war dann auch schnell weg und sie haben sich lieber gegenseitig geputzt.




Demnächst zeige ich mal ein paar Fortschrittsbilder von einigen Projekten, die wohl auch so schnell noch nicht fertig werden. Ich komme nämlich aus der Frühjahrsmüdigkeit gar nicht raus und so bin ich grad nicht allzu fleißig. Das ist für mich aber ok, manchmal muss man einfach nur relaxen :).


Habt ihr gerade auch so viel Spam unter den Kommentaren? Furchtbar. Meist ist es ja nur phasenweise und ich hoffe, es hört bald auf. Ich möchte ungerne die Kommentare moderieren müssen.


Liebe Grüße
Sandra




Montag, 8. Juni 2020

Eine Farbherausforderung ...

Letztes Jahr habe ich mir die Pattydoo-Box gegönnt und neben einigen Nähutensilien war auch ein roter Reißverschluß, rotes Garn und ein Schnittmuster für ein kleines Täschchen enthalten.
Nun ist rot nicht so meine Farbe und ich schaute in meinem Stoffvorrat nach passendem Stoff.




Ich hatte noch einige Fat-Quarter von Tula Pink mit Kätzchen.
Zuzugegeben: nicht so ganz entspannend für die Augen, aber trotzdem schön und der rote Reißverschluß passt sehr gut.




Ich habe die Tasche etwas in der Höhe verlängert, damit beide Kätzchen ganz drauf sind.

Und innen habe ich noch kleine Einschubtäschchen hinzugefügt.




Ein schönes schnelles Projekt für zwischendurch.

Liebe Grüße
Sandra


Mittwoch, 3. Juni 2020

Lust auf Katzenbilder?

4 Monate sind Zita und Zara nun bei uns, süße 10 Monate alt und verschönern uns den Tag und rauben uns gleichzeitig den letzten Nerv ;). Sie haben nur einen Gedanken: spielen, spielen, spielen und überall reinbeißen, egal was ...
Aber sie können sich alles erlauben, denn schaut man sie nur an, ist man doch hin und weg, oder?

Hier will ich mich am liebsten dazu legen.




Irgendwann merkt sie doch, dass sie fotografiert wird.





Zara passt farblich perfekt zu unserer Bettwäsche. Weiß, beige und blau, wie ihre Augen (leider auf dem Foto nicht so sichtbar).




Hier sieht man sie besser.




Inzwischen dürfen sie auch nach draußen auf den Balkon und sie finden es ganz toll. Seht ihr den Vogel in der Spiegelung, den auch Zara grad nachschaut?




Zita ist ja unser kleine Löwe, sie sitzt immer so majestätisch.





Wir haben auch für draußen einen Kratzbaum gekauft, damit sie über die Balkonbrüstung schauen können.





Es gibt viel zu sehen. Hier sieht man schon ganz gut, dass Zita die größere von beiden wird. Sie wiegt auch schon fast ein Kilo mehr als Zara.




Wenn sie relaxen hat jeder gerade seine Stamm-Hängematte. Zita nutzt sie richtig als ihre Kommandozentrale. Während Zara immer gleich runterspringt und dabei sein will, wenn es was zu sehen gibt, schaut sich Zita immer erst mal alles in Ruhe von oben an und dreht und wendet sich, um alles perfekt im Blick zu haben.






Dieses Foto ist zwar recht unscharf, aber so niedlich. Sieht sie nicht aus, als würde sie gerade ein Eis schlecken?




Katzen empfinden ja so manche fragwürdige Positionen als gemütlich. Diese in der Hängematte kann ich ja noch nachvollziehen.





Aber ist das hier wirklich gemütlich?




Manchmal liegen die zwei auch zusammen.




Meistens mit einer kleinen Putzaktion verbunden.




Im und auf dem Bett liegen sie auch sehr gerne ...




und Zita deckt sich immer zu. Der Kopf muss draußen bleiben.





Unsere zwei Süßen ... wir sind ganz schön verliebt💕.



 

Wer bis hierhin durchgehalten hat, mag Katzen auch wohl sehr gerne :).

Ich wünsche ein schönes Wochenende und hoffe auf Regen.

Liebe Grüße
Sandra 



Freitag, 8. Mai 2020

Fokus-Tutorial Jonesy

Ich habe mein erstes Fokus-Tutorial von Bonny Snowdon abgeschlossen: Jonesy




Bonny zeigt in ihren Videos sehr genau in Echtzeit, wie man beim Zeichnen vorgeht, warum sie was macht, welche Farben sie benutzt. In diesem Tutorial wird das linke Auge und das linke Ohr gezeichnet.
Da man das komplette Foto zur Verfügung bekommt, habe ich anschließend gleich zur Übung auch das rechte Auge und das rechte Ohr gezeichnet. An die Schnauze habe ich mich aber noch nicht herangetraut, dafür gibt es ein Extra-Tutorial für Hundenasen (aber nicht die von Jonesy).


Es ist zwar sehr zeitaufwendig, aber es macht sehr viel Spaß, selber zu erleben, wie nach und nach das Bild ensteht.







Für diese Zeichnung habe ich bestimmt ca. 8 Stunden gebraucht. Und eine Menge Farben :).




Fell zeichnen finde ich wirklich noch schwer, gerade wenn es fluffiger aussehen soll, wie beim Ohr. Aber Übung macht den Meister :).
Gezeichnet habe ich mit Polychromos und Pablos auf beigem Zeichenkarton.

Liebe Grüße
Sandra

Dienstag, 5. Mai 2020

Ein schlichter Pulli - der Kumulus Tee

Schlichte Pullis haben es manchmal so in sich. Ebenso wie deren Anleitungen. Bei keinem Pulli habe ich die Bündchen so oft nochmal gemacht, wie bei diesem hier.




Zudem muss man besonders auf die Musterung bei handgefärbter Wolle achten, so dass sie auch einigermaßen gleichmäßig ist.




Den Kumulus Tee kann ich aber leider nicht unbedingt weiter empfehlen. Zum einen werden alle Bündchen mit einem ICord abgeschlossen. Was im Grunde hübsch aussieht, ist für einen glatt rechts gestrickten Pulli allerdings mehr als ungeeignet, weil er sich rollt und rollt und rollt.




Selbst am Kragen rollte er sich heftig ein und nachdem ich so einige Tricks ausprobierte, habe ich mich entschlossen überall ein ganz normales Rippenbündchen zu stricken.





Die Ärmel sind kurzgehalten, der Pulli wäre also auch etwas für die wärmeren Tage.




Die Raglan-Nähte sind allerdings nicht gut platziert. Denn obwohl der Pulli sonst sehr gut passt, sind sie vorne zu weit an der Seite und führt zu unschönen Beulen.




Dabei kenne ich Raglan-Schnitte als besonders einfach, was die Figurform angeht. Sie passen eigentlich jedem. Oder dieser Schnitt ist einmal mehr einfach nur für dünne Leute ohne Oberweite, vielleicht sitzt er da besser. Und mit einem Preis für über 5 Euro ist die Anleitung dann auch noch sehr teuer, dafür dass er alleine wegen des ICords nicht funktioniert. Und ich hatte noch überlegt, ob ich nicht einfach einen Standard-Raglan stricken sollte, aber ich dachte mir, die Anleitung käme mit besonderer Schnittform daher. 
Klar hätte ich ihn für ein tolles Foto schön glatt streichen können, aber in der Praxis rollt er eben sofort ein. Schade. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich eine Schrankleiche produziert habe. Ich hätte mal bei den Fotos auf Ravelry genauer hinschauen sollen. Für das nächste Mal weiß ich es besser.

Auch wenn es gerade nicht so klingt, gefällt er mir sonst ganz gut. An meiner Puppe sieht er hübsch aus :).
Gestrickt habe ich ihn aus der handgefärbten superweichen Wolle "Traumsterne" mit dem schönen Namen Morgennebel von Wollträume.

Dieses ist ein Projekt, das ich mit der lieben Karen zusammen gestrickt habe. Also mehr oder weniger ;), denn Karen macht zwischendurch die eindeutig schöneren Pullis, die sie uns bestimmt bald auf ihrem Blog zeigt. Ich freue mich schon auf die Fotos.

Liebe Grüße
Sandra 

Mittwoch, 25. März 2020

Rozeta CAL 2

Die Decke gestaltet sich langwieriger als ich dachte. Wie so oft, wenn man sich dem Ende nähert.




Da werden Runden seeeehr lang und Reihen mit etwas schwierigeren Farbwechsel aufwendig.
Aber ich nähere mich der Fertigstellung :).

Schön finde ich die Knubbelchen überall. In den Ecken ...




... im Mandala ...




... und am Panel ...




Zwischendurch hatte ich mal einen bunten Pulli angefangen, der in "Lagen" gestrickt wird.
Der liegt aber auch mal erst wieder, da ich mich jetzt erst mal auf die Decke konzentrieren will.




In Zeiten von Corona zähle ich zu den glücklichen Leuten, die Homeoffice machen können und auch noch gesund sind. Noch finde ich es auch nicht schlimm, mich einzuschränken, so habe ich doch für Jahre genug zu handarbeiten hier im Haus :) und ich bin sowieso einfach sehr gerne zu Hause.
So hoffe ich sehr, dass alle diese Krise möglichst unbeschadet überstehen.

Die Sonne lässt sich übrigens auch sehr gut daheim genießen wie uns Zita beweist :).




Bleibt gesund!
Sandra

Donnerstag, 12. März 2020

Unsere Katzen können beamen ...

... anders kann ich mir nicht erklären, wie sie so schnell von einer Ecke der Wohnung in die andere gelangen können.
Ein Beispiel: ich stehe im Flur, schaue ins Schlafzimmer, Zara sitzt auf dem Bett, ich drehe mich nur um und schaue ins Wohnzimmer und sie sitzt bereits auf dem Kratzbaum. Wie macht sie das? Ich habe nicht gemerkt, dass sie an mir vorbeigerannt ist. Unglaublich ...

Da ich gerade nur an meiner Decke häkel und sich noch keine Fortschrittsbilder lohnen, stelle ich euch Zita und Zara noch mal genauer vor. Inzwischen haben wir unzählige Bilder gemacht.




Die zwei sind so voller Energie, toben wie wild und fliegen mehr, als dass sie rennen und ich sitze da und denke die ganze Zeit, oh mein Gott, hoffentlich tun sie sich nicht weh und im selben Moment, meine Güte, sind die niedlich.




Unsere Z-Gang kann nicht mal eine OP stoppen. Letzte Woche wurden beide kastriert und kaum waren sie zuhause, ging es gleich wieder los, als wäre nichts gewesen. Wir konnten gar nicht so schnell hinterher und aufpassen. Immerhin hatten sie eine frische Narbe und sollten sich schonen. Nun ... die beiden hatten andere Pläne für den Abend. Es ist aber alles gut gegangen, bei der Nachsorge war alles im grünen Bereich.
Beim Tierarzt sind sie übrigens vorbildlich. Wir mussten schon einige Male dorthin mit den zweien. Zita hatte gleich nach dem Einzug eine Bindehautentzündung und Zara niest recht häufig und dann die Kastration. Aber sie lassen alles ruhig über sich ergehen und erkunden neugierig den Behandlungsraum. Das finde ich super, eine Sorge weniger, wenn sie dann mal kränklich sind. Für Lisa waren Tierarztbesuche ja immer ein unglaublicher Stress.




Zita und Zara haben sich toll eingelebt, hier und da schon etwas schmusiger, aber spielen, etwas fangen, überall reinbeißen ist spannender und steht im Vordergrund.




In den Momenten der Ruhe ist dann auch mal Zeit für ein paar Fotos.




Wenn sie zusammen liegen, muss man noch genau hinschauen, was gehört zu wem. Oft sehen sie aus, wie eine Katze mit zwei Köpfen.




Was wären Katzenfotos ohne ein Gähnen ...




Sie sind überall mit dabei und helfen auch beim Betten beziehen.
Faszinierend, wie unterschiedlich beide aussehen, alleine von der Gesichtsform. Ich finde Zita (links) hat ein richtiges kleines Löwengesichtchen.




Wenn sie sich gegenseitig im Gesicht putzen, sieht das oft so aus, als würden sie ganz wild rumknutschen ;).




Sie machen alles zu zweit, geht die eine aufs Klo, folgt die andere auch (Mädels!), frisst die eine, muss die andere auch an den selben Napf. Wenn sie spielen wollen, gurren sie sich an und klingen wie kleine Täubchen ... total süß. Ist die eine in einem anderen Raum und gurrt, läuft die andere gleich hin. Sie sind ein Herz und eine Seele. Ich hoffe, das bleibt so.
Sie sind mit ihren fast 7,5 Monaten schon recht groß, wiegen zusammen über 7 Kilo ...




... und das flauschige Fell trägt auch noch mal auf.






Beim Spielen, wenn sie lauern oder sich ganz fest auf den Boden drücken, sieht man dann aber doch noch, dass sie noch Katzenkinder sind. Hinter dem folgenden Bild würde man doch keine 3,5 Kilo-Katze vermuten, oder?




Morgens pünktlich zwischen 4 und 5 Uhr werden wir das erste Mal von Ihnen aufgemischt. Kleine Terrorkatzen ... da kann Zita noch so unschuldig gucken.




Tagsüber schlafen sie viel und abends, wenn wir dann wieder zuhause sind, geht es weiter und so richtig rund.




Ich bin sehr froh, dass wir uns damals diesen Lebens-Kratzbaum gekauft haben. Lebens-Kratzbaum, weil der ein ganzes Katzenleben hält und nicht nur eines. Dieser Baum ist unumstößlich.




Der würde nicht mal umfallen, wenn wir darauf herum turnen würden. Unsere große Kratztonne dagegen wackelt oft sehr bedrohlich hin und her, wenn sie besprungen wird.


Spannend wird jetzt noch, wie sich die Fellfarben der zwei entwickeln werden. Ragdoll-Katzen werden alle weiß geboren und im Laufe der ersten Lebensjahre verändert sich noch das Fell. Wir lassen uns überraschen :).




Liebe Grüße
Sandra