Montag, 24. Februar 2014

Dreieckstuch Blüten, Samen und Blätter


Ich mag Blüten und Blätter als Muster und ich mag Mustermix-Tücher. Daher wollte ich mal ein ganz individuelles Tuch ausprobieren. 
Momentan mag ich auch sehr gerne Tücher, die nicht nur aus reiner Lochmusterspitze bestehen, sondern auch aus "handfestem" Gestrick. Dabei gefallen mir besonders Muster aus der Natur, wie Blüten, Knospen, Blätter, interessante Strukturen oder auch Zopfmuster (letzteres allerdings nicht für Tücher).


Einige davon habe ich in diesem Tuch vereint. Besonders inspiriert haben mich die Tücher und Oberteile von Anett von der Fadenstille

Wie die Blütenborte der Lavinia ...



oder die Blätter der Elfenstille ...



... kombiniert mit einem Lochmuster, das mich an aufgehende Blüten erinnern ...



... und feinen Strukturen ...



... abschließend mit einer Spitze, die Blätterform noch eimal aufgreifend ...



... mit kleinen Blätterherzen.



Gestrickt habe ich das Tuch aus ca. 200g Funnies Twistet Fifties in der Farbe Muschelsucher mit der Nadelstärke 3,75. 



Es hat sehr viel Spaß gemacht, dieses Tuch zu stricken. Da ich es auch eher mag, mit kurzen Seilen zu stricken, ist das Ausbreiten nach dem Abnadeln richtig spannend. Erst dann sieht man richtig das Zusammenspiel der Kombinationen und wie sich die Muster miteinander verhalten und entfalten.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis :)

Liebe Grüße
Sandra

Montag, 17. Februar 2014

Tweedpulli fertig und passt!


Vier Farben standen mir von dieser schönen Wolle zur Verfügung. Braun, Grün, Wollweiß und Blau. Zuerst wollte ich so einen Patchworkpulli stricken mit bunten Rechtecken, aber nach reiflicher Überlegung ist das doch nicht so mein Stil, den ich trage. Dann entschloß ich mich zu Streifen, bisschen gewagt, weil Querstreifen zwar sehr gut aussehen, aber die Figur ja nicht unbedingt positiv betonen.


Beim Foto machen ist Lisa natürlich sofort zur Stelle und latscht gnadenlos drauf herum :)


Der Pulli ist aus eigener Idee entstanden. Ich habe einfach drauflos gestrickt, einmal mit einem zweifarbigen Muster, ansonsten nur schlichte Streifen, alles glatt rechts, ab und zu mal eine linke Reihe.
Das Raglan-Muster finde ich vom Prinzip einfach nur toll, denn man kann den Pulli in jeder Phase probetragen, so dass eigentlich nichts schiefgehen kann.


Strukturmuster hat sich bei diesen Pulli nicht gelohnt, man hat es kaum erkannt. Das sieht man auch gut beim Bündchen. Hier habe ich eine Mischung aus Rippen und Lochmuster gewählt. Kaum erkennbar, aber es sitzt gut und das war das Ziel.


Der Pulli hat jetzt kurze Ärmel bekommen, da nicht mehr alle Farben für lange Ärmel gereicht hätten. Aber so kann ich ihn auch bei wärmeren Temperaturen tragen. Besonders dick ist er nämlich sowieso nicht.


Der Pulli ist leicht a-förmig gestrickt, so dass er ganz locker die Hüften umspielt.
Die Wolle ist Donegal von LangYarns, gestrickt mit Nadel 3,75.

Liebe Grüße
Sandra

Mittwoch, 5. Februar 2014

Pulli und Decke in Arbeit


Die dicke Wolle für meine Decke ist inzwischen angekommen und das erste Quadrat ist gestrickt. Ich habe 20 Stränge zur Verfügung. Wenn ich tatsächlich zwanzig Quadrate stricke, wird die Decke schön riesig, denn 1 Quadrat ist ca. 40 x 40 groß. Gestrickt wird mit Nadelstärke 5, damit sie nicht zu locker gerät.
Die Farbe passt sehr schön zu unserem Sofa und so werde ich jetzt immer mal ein Quadrat zwischendurch stricken, nach ausgewählten Mustern aus Strickmuster-Büchern.

Dann stricke ich gerade an einem Pulli aus der Tweed-Wolle Donegal von LangYarns, die ich letztes Jahr zum Geburtstag bekommen habe. Es waren vier verschiedene Farben, die ich nach Lust und Laune kombiniert habe.


Inzwischen ist unten ein sehr breiter Streifen in braun hinzugekommen und gerade grübel ich über einen schönen Abschluss, vielleicht gehäkelt und in der hellen Farbe? Was meint ihr?
Ich habe mich hier erstmals an der FairIsle Technik versucht. Das ist schon mit zwei Farben ein ganz schönes Gefummel. Aber es sieht schön aus.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber ich werde wohl nur kurze Ärmel stricken. Da ich kein grün mehr habe und braun auch kaum noch, bin ich mir nicht sicher, ob blaue oder helle Ärmel gut aussehen würde. Ich glaube eher nicht.
Vielleicht stricke ich dann aus den Resten noch Stulpen dazu, mal schauen.

Inzwischen ist die ganze neue Wolle weggeräumt, aber solange sie im Wohnzimmer herum stand, wurde sie gut bewacht :)



Ich wünsche noch eine schöne Woche und begrüße herzlich meine neuen Leserinnen.

Liebe Grüße
Sandra

Sonntag, 19. Januar 2014

Mütze fertig und verliebt in eine Wollsorte, kennt ihr das?



Zuerst noch mal ein Bild von der Mütze, die inzwischen fertig geworden ist. Genommen habe ich die Wollreste von dem Fransentuch. Das Muster habe ich mir ausgedacht

Die Wolle ist übrigens Twisted fifties von dibadu, gestrickt habe ich mit Nadelstärke 3,75.
Habe ich im letzten Post gar nicht geschrieben.

Es ist nicht die erste Wolle von dibadu, die ich verstrickt habe, aber diese Sorte hat es mir echt angetan. Die Haptik des Garns gefällt mir einfach sehr gut, es fühlt sich einfach nur toll an. Dann natürlich die Farben, in denen es angeboten wird. Ich bin so begeistert von dem Garn, dass ich in einem Kaufrausch geraten bin. Ich möchte mir ein zwei Oberteile daraus stricken und noch mehr Tücher, Schals oder was auch immer.
Hier zeige ich mal meine ausgesuchten Farben.


Farbe: Flußlandschaft (die Hauptfarbe meines Fransentuches)


Farbe: Grün ja Grün


Farbe: Kirschtrüffel


Farbe: Muschelsucher


Und noch die letzte Weihnachtsedition Oh Tannenbaum. Die wird für Tücher verbraucht.

Von der Farbe Muschelsucher habe ich mir noch einen ganzen Schub in dickerer Qualität bestellt, da ich für dieses Jahr als Großprojekt mir gerne eine American Afghan Decke stricken möchte. Leider bekommt man kaum noch die richtigen Bücher dafür, wegen der Muster. Die, die mir gefallen, gibt es nicht zu kaufen oder für unverschämt viel Geld. Also habe ich mir überlegt, ich versuche es selber.

Dafür habe ich mir noch ein weiteres Strickmusterbuch zugelegt, das auch tatsächlich noch eine Vielzahl neuer Ideen bietet.

Mein erster Versuch, das Muster zu fotografieren, wurde gnadenlos boykottiert.



Hier dann noch mal ohne Katze.



Ein wirklich schönes Buch, toll aufgemacht und jedes Muster ist sowohl als Strickschrift und in Worten erklärt. Mal gucken, ob ich es hinkriege, immer gleich große Vierecke zu erstellen.
Ich habe auch sehr schöne Decken bei Ravelry gefunden, die in einem Stück gestrickt werden, aber da bin ich mir nicht sicher, ob ich da durchhalte, weil ich glaube, dass das Projekt dann schnell endlos erscheint. Bei einer Decke mit Quadraten kann man immer mal schön eins zwischen anderen Projekten stricken.

Das ist jetzt eine ganze Menge Wolle und ich habe mir vorgenommen, mir dieses Jahr nichts mehr zu kaufen. Projekte habe ich genug und auch genug Material, wenn ich zwischendurch mal ein schönes Muster sehe, ob Schal oder Pulli. Mein Stash ist inzwischen sehr groß geworden und muss jetzt mal reduziert werden. Ich habe kein Platz mehr, was unterzubringen :).

Liebe Grüße
Sandra





Sonntag, 12. Januar 2014

Fransentuch in grün/blau


Bei Susi sah ich neulich auf meinem Blog-Streifzug das Tuch Cleo at the wheel, das mir sehr gut gefiel. Und da ich noch auf der Suche nach einem Projekt für meine Dibadu-Woll-Weihnachtsstränge war, fand ich, dieses Tuch eignet sich perfekt für 4 der 6 Stränge.
Es ist übrigens kein klassisches Dreieckstuch, auch wenn das auf den Bildern so rüberkommt, es ist eher eine Bananenform und flott gestrickt. Es hat Spaß gemacht, mal wieder ein Tuch zu stricken. Viele Varianten dieses schönen Tuches kann man auf Ravelry bewundern. 



Dadurch, dass die Muster nicht so aufwendig sind, kommt auch die Färbung der Wolle schön zur Geltung. Da braucht es kaum Muster.

Bei Susi und auch auf Ravelry wird angemerkt, dass die Anleitung bisschen fehlerhaft ist. Auch ich hatte dieses Gefühl, denn die Maschenzahl kam nie so auf, wie ich es gestrickt habe und ich weiß nicht, was falsch gelaufen ist. 
Doch da ich keine Lust hatte, stundenlang nach Fehlern zu suchen, wenn das Gestrick nicht fehlerhaft aussieht, habe ich einfach improvisiert. Ribbeln tue ich nur im Notfall, d. h. wenn es nicht gut aussieht, man sieht, dass es falsch ist oder hinterher nichts mehr hinkommt. Die Geißel des Perfektionismus stoße ich da gerne von mir :)


So ein Tuch ist da natürlich dankbar zum Pfuschen, besonders bei einfachen Mustern. Hauptsache es sieht synchron aus :). Dadurch ist die Borte bei mir im Mittelteil bisschen anders und anschließend habe ich auch die Kante noch um ein paar Reihen erweitert.

Ich wollte schon immer mal ein Tuch mit Fransen fertigen und dieses schien mir geeignet. Dafür habe ich eine besondere Abkettmethode verwendet und zwar "Two-Row Bind Off". Diese ist besonders dafür geeignet, wenn man noch Fransen hinzufügen will.

So sieht es von oben/unten aus ...


... bei der letzten Reihe sind die Maschen doppelt solang ...

... und so von der Seite. 


Durch die große Masche passt perfekt das Bündel Garn für die Fransen hindurch. Ich habe die Maschen mal ein bisschen aufgezogen, damit man besser sieht, wieviel Spielraum man hat.



Den Abschluss habe ich aus dem Buch "Cast On, Bind Off". Ein tolles Buch mit vielen Varianten zum Maschen aufnehmen und Abketten. Es ist in englisch, ich verstehe es aber ganz gut und es ist reichlich bebildert. Es ist geeignet für alle Strickerinnen, die wie ich nur zwei, drei Methoden kennen. Kann ich nur empfehlen! 


Ich habe immer noch Garn übrig von den tollen Farben, also stricke ich noch eine passende Mütze dazu.



Zum Schluß möchte ich mich mal wieder für eure lieben Kommentare bedanken und begrüße meine neuen Leserinnen, die sich in den letzten Wochen und Monaten so eingefunden haben!

Liebe Grüße
Sandra







Sonntag, 5. Januar 2014

Mützen und andere Kleinigkeiten

Das Jahr 2014 fängt schön ruhig an, ich hoffe, alle meine Leser haben die Feiertage genossen und sind gut ins neue Jahr gerutscht.
Ich konnte noch ein paar Weihnachtsgeschenke fertigstellen, die erst nach Weihnachten fertig sein mussten. Da gewinnt man ein paar Tage :).

Verschenkt habe ich ein paar Mützen.


Das Muster kommt aus dem Buch "Kopfsache" und heißt "Feenhaft". Ein sehr einfaches Muster, das wirklich auf jeden Kopf passt, da durch die Rippen die Mütze sehr dehnbar ist.
Zuerst habe ich welche in braun-meliertem Garn gestrickt, eine ist verschenkt, eine habe ich behalten.




Dann eine in grün mit kleinem Kleeblatt (die Anleitung für das Kleeblatt habe ich hier gefunden). Hier sollte ein irischer Touch rüberkommen.




Diese Mütze habe ich nach eigenem Entwurf gestrickt. Sie sollte rot-weiß sein und ich wollte mich mal in Längsstreifen probieren. Dadurch wird die Mütze durch das Innenleben sehr dick und warm.





Den Wirbel oben drauf finde ich sehr hübsch.


Alle Mützen sind mit Nadelstärke 6 gestrickt. Die Garne sind von Lana Grossa. Das braune Garn von Katia.


Dann habe ich im Adventskalender vom OZ-Verlag einen Stern gesehen, den ich mal nach häkeln wollte.

Das ist die Anleitung, bzw. das Bild vom fertigen Stern.


Das ist das Ergebnis.




Schon während des Häkelns wusste ich, da kommt nie das raus, was dort abgebildet war. Die Elemente sind zwar vorhanden, aber teilweise anders angeordnet und laut Muster einfach nicht fertig gehäkelt.
Aber was will ich mich beschweren, das Muster war umsonst und der Stern gefällt mir auch so sehr gut. Mein gewähltes Garn ist ein wenig dick, aber dafür hat es das Teelicht, das darauf steht, schön  warm :)

Dann noch ein kleines Sternchen, quasi als Geschenkverpackung.



Reaktionen darauf:
Ohhh, süß, ein Seestern!
Toll, ein Blatt.

... Nein, es ist ein Stern... ich gebe zu, die Ähnlichkeit zum Seestern ist da :)

Da ich momentan Wolle aus Strängen verstricke, die ich dann zum Knäuel wickel, musste gestern noch schnell ein Körbchen her, weil die Knäuel doch sehr dazu neigen, immer abzuhauen.




Wolle: Home Sweet Home, Nadelstärke 7.

Ein tolles Garn, verarbeitet ich immer wieder gerne.

So, das war es jetzt aber, ich muss jetzt stricken gehen ....

Liebe Grüße
Sandra