Montag, 19. April 2021

Tischläufer in rot-grau

Zum Geburtstag haben wir meiner Mutter einen Gutschein für etwas Genähtes, Gequiltetes geschenkt, egal was. Ihre Wahl fiel dann auf einen Tischläufer mit den Wunschfarben Burgund-Grau für das neue Sideboard.



 
Als Anleitung hatte ich nur ein Beispielbild aus dem Internet, aber das Muster war leicht nachzumachen. Also wurde gerechnet, Stoff und Einlagen bestellt, geschnitten und genäht.
 
Moment, Nähen war dann doch nicht so ganz einfach. Ich musste mir meinen Arbeitsbereich erst zurück erobern. Der Schreibtisch (Homeofficeplatz von Herrn Strickmaus) und meine Nähmaschine waren besetzt.
 



Zara hat es sich gemütlich gemacht. 
 

 



Irgendwann war aber alles frei geräumt und es konnte losgehen.
 



Die Half Squares habe ich nach dem Prinzip 4 HSTs aus 2 Quadraten genäht. Hierzu gibt es auf dem Blog von Verena von "einfach bunt" ein wunderbares ausführliches Tutorial, sogar mit Maßtabelle. Das war sehr hilfreich für mich beim Planen der Einzelteile. 
 



In Reihe genäht sind die Half Sqares schnell zusammengesetzt.
Der Mittelteil ist fertig genäht. Noch mal alles schnell vermessen und die Ränder, das Binding und Batting geschnitten und vorbereitet.
 



Das Top ist bereit. 
 
 

 
Jetzt wird gequiltet, ganz dezent im Nahtschatten und am Rand mit kleinem Abstand.
 



Das Binding nähe ich immer von der einen Seite mit Maschine an und vernähe die andere Seite mit der Hand.
 



Der Läufer passt wie angegossen auf dem Sideboard.
 




Da der Läufer nicht so dick ist, kann man das Quilting am besten auf der Rückseite erkennen.
 
 

 
Und noch ein paar Detailbilder. 





Er macht sich sehr gut auf dem Sideboard und meiner Mutter gefällt er. Ziel erreicht :).
 



 
 
Am Wochenende war es auf dem Balkon schön warm und sonnig. Unsere Flauschies genießen die Sonne auf ihrer neuen, schön hohen Kratztonne. Hier haben sie einen Superblick auf die Gartenwiese.
 



Letztes Jahr haben sie eigentlich schon einen Kratzbaum mit Tonne für den Balkon bekommen. Über Winter und bei Regenwetter kam er allerdings ins Wohnzimmer.
Zara schläft da nun aber so gerne jeden Tag darauf, dass wir ihn ihr nicht mehr wegnehmen wollten. 
 
 


 
Für die neue Kratztonne haben wir dieses Mal gleich einen Schutzbezug gekauft, so dass er wirklich jetzt immer draußen stehen kann, sogar im Winter und bei Regen. Das ist auch praktisch für die Miezen, denn auch im Winter waren sie jeden Tag einmal kurz raus ... Immunsystem stärken :).
 
 
Liebe Grüße
Sandra

Dienstag, 13. April 2021

Schon wieder ein Pulli ...

... man könnte meinen, ich stricke nur noch Pullover, ist aber nicht so. Nur die werden gerade fertig, weil ich sie ganz simple stricke.
 
 


Ich hatte drei Stränge von dieser wundervollen Farbe. Ein Merino-Leinen-Mix von Kreatinabluhm. 
 
 

 
Sie erinnert an tiefblaues Meer, Sommer, Sonne. 
 
 

 
 
Also musste irgendein leichtes Muster her, das ein bisschen wie ganz zarte Wellen auf dem Wasser aussieht.
 
 
 
 
Dann einfach zwei großzügige Rechtecke mit Halsausschnitt stricken, damit nichts eng anliegt, zusammennähen und Bündchen an den Armausschnitten. Der Kragen ist kurz in Form gehäkelt und schon ist er fertig.
 
 

 
Ich habe noch ein paar Farben in dieser Qualität und als Nächstes stricke ich eine leichte Sommerstola daraus. Der Anfang ist gemacht.
 



Dann habe ich noch ein Mosaik-Tuch auf den Nadeln.
 



Das liegt nun aber erst mal, ist auch eher was für den nächsten Winter.
 
Im Moment bin ich mal wieder sehr online-faul. Das mag daran liegen, dass ich eh schon den ganzen Tag im Homeoffice mit dem Rechner auf dem Schoß auf dem Sofa sitze und ich froh bin, wenn ich ihn weglegen kann. Ich arbeite aber fleißig an mehreren Projekten und einiges davon kann ich demnächst schon zeigen. 
 
 

 
Liebe Grüße und flauschige Winkegrüße von Zita
Sandra
 

Freitag, 26. Februar 2021

Pullover Eiskönigin

*Werbung*
Vor einiger Zeit bekam ich eine Anfrage von Chiemseegarn, ob ich Lust hätte, ihre Farbverlaufswolle einmal auszuprobieren. Bevor ich einer Kooperation zusage, schaue ich immer erst mal auf die Homepage, ob da auch was angeboten wird, was ich auch ohne Anfrage machen würde.
Der Shop ist sehr schön anzuschauen, leicht zu navigieren und mit vielen Erklärungen, Tipps, Anleitungen und einem Blog. Man kann bei den Bobbels aus mehreren Lauflängen und Garnstärken auswählen, je nach Projekt, das man verwirklichen möchte. Und natürlich aus einer Fülle an Farbverläufen für jeden Farbgeschmack.
 
Beim Stöbern stieß ich auf den Pulli Eiskönigin. Genau diesen wollte ich ausprobieren. 
 


 
Der Bobbel hat einen wunderschönen Farbverlauf von Hellgrau zu einem kräftigem Cyan.
Und Besonders toll finde ich hierbei, dass es für die Ärmel 2 kleine Extra-Bobbel gibt, um farbnahtlos weiterstricken zu können.
 
 

 
Das Garn ist 8-fädig (50% Baumwolle und 50% Polyacryl), fühlt sich wunderbar weich an und lässt sich sehr gut verstricken. Das Maschenbild ist mit Nadelstärke 4,5 sehr schön und gleichmäßig. 
 
 

 
Für meinen Geschmack läßt sich 8-fädiges Garn auch viel besser verstricken als 4-fädiges. Die Bobbel, die ich bisher verstrickte, waren 4-fädig und da habe ich mich eher in den Fäden verheddert als bei dem 8-fädigen. Hätte ich eher anders herum vermutet.




Die Anleitung ist wegen dem Farbverlauf nur für die Größe 42 ausgelegt, damit der Farbverlauf an den Ärmeln passt, und leicht oversize angelegt. Dadurch ist die Größe aber sehr flexibel und passt auch bei mehr Pfunden wie bei mir. 
 



Wie immer habe ich die Anleitung nach meinem Geschmack abgeändert. Den Kragen habe ich wieder gehäkelt. Das passte diesmal besonders gut, da man sowieso eine Lochmusterkante hat.
 



Die Ärmel habe ich bauschig mit einem engen langen Bündchen enden lassen. Ich finde das passt sehr gut zu dem Schnitt.
 
 

 
Das ist ein richtiger Wohlfühlpullover geworden, sehr bequem durch die weiten Ärmel und schön akzentuiert mit der hübschen Raglannaht ... 
 
 

 
... und dem Abschlußbündchen im gleichen Muster.
 
 

 
Wer also gerne mit Bobbels strickt oder häkelt, sollte unbedingt einen Abstecher zu Chiemseegarn machen. 
Das Strickkit für diesen Pullover wurde mir von Chiemseegarn zur Verfügung gestellt.
 
Ich wünsche ein wunderschönes Wochenende!
Liebe Grüße
Sandra
 

Dienstag, 9. Februar 2021

Streifen über Streifen

Mit diesen tollen Herbstfarben habe ich zuerst ein Tuch stricken wollen, ohne Anleitung, einfach drauf los. Manchmal klappt das, manchmal aber auch nicht. Das Tuch hatte eine gar ganz merkwürdige Form und gefiel mir nicht. Also alles noch mal aufribbeln.
Und da ich auf Instagramm soviele Streifenpullis gesehen hatte und diese mir sehr gefielen, wollte ich mir auch einen stricken.
 
 

 
Ein bisschen war ich unsicher, ob dafür die 300g Wolle reichen würden. Also habe ich gleich mit kurzen Ärmeln geplant.
 
 

 
Alle 10 Reihen wurde die Farbe gewechselt. Als Anleitung hab ich den RVO von Birgit Freyer benutzt, ein Allrounder, der immer gut sitzt.
Als Halsausschnitt wollte ich ein Rippenbündchen mit einrollender Kante. Das hatte ich irgendwann schon mal gestrickt und gefiel mir sehr gut.
 
 

 
Mit diesem Garn und sah aber weder das Bündchen noch der einrollende Rand (wahrscheinlich zu kurz) wirklich gut aus. Und zu nah am Hals war es dann auch noch. 
 
 

 
Damit wollte ich mich aber erst später beschäftigen, denn ich hatte keine Lust zu ribbeln. Die Wolle sah durch das Ribbeln des Tuches eh schon ein bisschen angegriffen aus.
Als der Pulli dann fertig war, habe ich das Bündchen abgeschnitten, die orangenen Maschen aufgefangen und einen Häkelrand gesetzt. Der sieht immer schön aus.
 
 
 
 
Ist zwar immer noch recht nah am Hals, das nächste Mal versuche ich mich mit einem Ausschnitt.
 
 

 
Mit der Wolle kam ich genau hin und ich bin zufrieden mit dem Pulli. Er sitzt schön und gefällt mir sehr gut. 
 
 

 
Ein paar Dinge muss ich demnächst dann aber doch besser planen. Die Vorderseite habe ich breiter als die Rückseite gemacht und dabei nicht bedacht, dass ich dann gerade dort den Farbwechsel habe, anstatt einfach die andere Seite breiter zu machen. So sieht man trotz Maschentrick am Übergang eine leichte Stufe, was aber auch mit am Garn liegt, das generell ein unruhigeres Maschenbild hat. Sowas fällt mir natürlich auch immer erst auf, wenn ich schon so weit bin, dass ich keine Lust zu ribbeln habe.
 
 

 
Es ist ein Merino-Seiden-Mix, sehr empfindlich in der Handhabung. Sobald man einmal mit der Stricknadel ein bisschen in den Faden gepiekst hat, war es an der Stelle gleich heller und bauschiger. Nichts desto trotz fühlt sie sich aber super schön an.
Noch ist das Wetter zu kalt für den Pulli (unglaublich, dass ich das mal sage), aber wird ja irgendwann wohl wieder wärmer.
Ansonsten stricke ich fleißig an zwei weiteren Projekten, dazu ein andermal mehr.
 
Zum Abschluß noch ein lustiges Foto von Zara. Auch Katzen können fassungslos gucken 😸


 
 
Unsere kleinen Flauschies 😻.


 
 
Ich sag lieber gleich dabei, dass Zita schlank ist, sie hat unglaublich viel Fell und wirkt manchmal etwas unförmig, was sehr lustig aussieht. Gerade zum Beispiel kann sich das Fell nicht so recht entscheiden, ob es richtig lang oder eher kürzer sein soll. 
 



Flauschige Grüße 
Sandra

verlinkt mit Creativsalat und HoT
 

Mittwoch, 20. Januar 2021

Endlich fertig ... mein 3 in 1 Pulli

Ich fackel nicht lange und zeige gleich ein Tragefoto.
 
 

 
Und zwar, weil mir der Pulli an mir selber tatsächlich mal besser gefällt als auf meiner "schlanken" Puppe.
 
 

 
Ich hatte diesen Streifen-Pulli irgendwann mal bei Ute gesehen und irgendwann mal angefangen. Gestrickt aus 5 verschiedenen Farben der Wolle Twisted Fifties von Dibadu, eine schöne, sehr angenehme Wolle, die einen aber gerne einen kleinen Schrecken einjagt. Nach dem Waschen wirkte der Pulli erst recht ausgeleiert und sehr viel länger. Das hat sich aber GottseiDank gegeben. 
Ich habe allerlei geändert an der Anleitung, die sehr aufwendig ist. Ich habe das mittlere Rollbündchen durch Perlmuster ersetzt ...
 



... und die Ärmel nicht so überlang gemacht. Das war recht kniffelig, da ich natürlich nicht darauf geachtet habe, die gleiche Maschenzahl zu erreichen und da ich keine Lust hatte, die Ärmel wieder aufzumachen, weil sie auch gut passten, habe ich bei den Abnahmen an der Ärmelnaht improvisiert, bis irgendwann die Maschenanzahl wieder stimmte.




Den Ausschnitt habe ich ebenfalls anders gemacht, ich habe hier keine Knopfleiste wie im Original gemacht, sondern ... ich weiß gar nicht, wie man so eine Lücke nennt ... einfach nur einen Schlitz gemacht. Dann werden eigentlich alle anderen Farben wiederholt, aber das war mir zuviel und so ist es nur bei dem Grün geblieben. Durch den Schlitz ist die Konstruktion eigentlich ein Logikfehler, weil man dadurch das Grün sehen müsste, aber ich wollte da nichts hintersetzen, was vielleicht unschön aussieht und so hat man was zum Überlegen, falls irgendjemand denkt, da stimmt was nicht ;).
 
 

 
Ich habe Größe L gestrickt und konnte der Anleitung auch ganz gut folgen. Trotzdem hatte ich manchmal den Eindruck, das einige Zahlen nicht stimmten oder nicht richtig übersetzt waren. Ich hab dann einfach so weitergemacht, wie ich es für richtig hielt. 
Der Pulli ist wirklich ein tolles Design. Zum einen, weil er gut passt, man ihn nach Geschmack variieren kann und ich das Schichten der "Lagen" im Schräglook sehr raffiniert finde.
 
Liebe Grüße
Sandra

Dienstag, 5. Januar 2021

Neues Jahr - neues Tuch - Panta Rhei

Schon im Dezember habe ich mir vorgenommen, UFOs fertig zu machen oder zu eliminieren und meinen Stash etwas abzubauen. Das habe ich auch getan, wenngleich mein Finger trotzdem öfter mal den "Kaufen-Button" drückte. Zumindest ist es nicht mehr geworden ... glaub ich.
 
So habe ich meine Decke beendet und so einige angefangenen Tücher wieder aufgeribbelt. Obwohl ich schon relativ weit war. Entweder war das Garn für das ausgesuchte Muster doch nicht passend oder ich hab einfach drauf los gestrickt und mich irgendwie "verheddert" und das Ergebnis gefiel mir nicht mehr. 
 
 
 
 
Und letztendlich habe ich mich auch wieder meinem eher unbeliebteren gefachten Garn gestellt und die wunderschöne Stola Panta Rhei beendet.
 
 
 
 
Der Endspurt lief erstaunlich gut, das gefachte Garn hat mich fast gar nicht mehr gestört.
 
 
 
 
Den Farbverlauf des Bobbels finde ich aber nicht so ganz gelungen. In einigen Bereichen ist er fließend und dann wieder recht hart. Gewollt sieht das für mich nicht unbedingt aus. Naja, getragen wird es kaum auffallen.
 
 

 
Das Muster kommt von Annette Aue und lässt sich ganz toll stricken. 
 
 

 
Es verzeiht kleine Fehler, die man hinterher überhaupt nicht mehr sieht und man hat es sich schnell gemerkt, weil es wunderbar logisch ist, so dass man nicht mehr in die Anleitung gucken muss.
 
 

 
Kaum mache ich Fotos, drängt sich unsere Flauschkugel Zara vor die Kamera und auf das gute Stück.
 
 

 
Das nutze ich gleich noch mal für eine Nahaufnahme. So ein süßes Schnäuzchen ...
 
 
 
 
Als Nächstes habe ich meinen 3 in 1 Pullover wieder hervorgekramt ... irgendwann mal begonnen. Ich bin guten Mutes, dass er im Januar fertig wird.
 
 
Liebe Grüße
Sandra

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Frohe Weihnachten und ein Winter Haus

Heute ist Heilig Abend und auf die letzte Minute fertig geworden ist das Stickbild "Winter House".
 



Gesehen habe ich es vor fast genau einem Jahr bei Jutta auf ihrem Blog und fand das Motiv so schön winterlich, weihnachtlich anhauchend und sehr heimelig. Nach einiger Suche im Weg habe ich tatsächlich das Motiv gefunden, gekauft und auch schon letztes Jahr begonnen.
Heute vormittag wurde es nun gerahmt und steht nun erst mal in unserem Bücherregal für den Rest der Weihnachtszeit.
 
Meine lieben Lesende,
ich danke euch von ganzem Herzen für eure Aufmerksamkeit, für das kommentierte und das stille Lesen, für eure lieben Kommentare und für eure eigenen Blogs und spannenden Posts.
Lasst euch von der Epidemie nicht unterkriegen, genießt die Feiertage und bleibt gesund! Erfreuen wir uns an dem, was wir haben und erleben können und genießen einfach die kleinen Momente des Glücks.

Ich wünsche euch allen wunderschöne Weihnachten!

Liebe Grüße
Sandra